Das Geheimnis der Illuminati

Vor Kurzem lief die zweite Verfilmung einer Romanvorlage von Dan Brown in unseren Kinos an. Im Mittelpunkt von „Illuminati“ steht – wie schon in „Sakrileg“ – eine Verschwörung, die bis in die höchsten Kreise reicht: Sowohl der Raub eines „Antimaterie-Behälters“ im Kernforschungszentrum CERN als auch die Entführung der vier wichtigsten Kardinäle nach dem Tod des Papstes weisen auf eine Beteiligung des Geheimbundes der Illuminati hin und die Hauptfiguren haben bis zum Happyend allerlei Gefahren zu bestehen.

Da auch die Esoterik ursprünglich eine Geheimlehre war, dürfte es viele Esoteriker interessieren, was es mit diesen Illuminati auf sich hat. „Illuminati“ heißt so viel wie „die Erleuchteten“ und ist der Name eines Geheimbundes, der 1776 vom Philosophen Adam Weishaupt im bayerischen Ingolstadt gegründet wurde. Sein Ziel war es, durch eine moralische Festigung der Menschen sämtliche Herrschaftsformen überflüssig zu machen.

Schon 1785 wurde der mit Argwohn betrachtete Orden verboten und stellte seine Aktivitäten ein. Verschwörungstheoretiker spekulieren aber seitdem unablässig über das weitere Bestehen des Geheimbundes im Untergrund und schreiben ihm großen Einfluss auf das Weltgeschehen zu. So soll er die Französische Revolution ausgelöst haben und die Weltherrschaft anstreben – Beweise dafür gibt es allerdings nicht.

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